Werk – Wilhelm Holzamer https://wilhelm-holzamer.de Literat aus Nieder-Olm Sat, 12 Mar 2022 17:51:24 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://wilhelm-holzamer.de/wp-content/uploads/cropped-wh_schnitt_-1-32x32.jpg Werk – Wilhelm Holzamer https://wilhelm-holzamer.de 32 32 Publikationen in Zeitschriften https://wilhelm-holzamer.de/publikationen-in-zeitschriften/ Sun, 08 Mar 2020 12:19:18 +0000 https://wilhelm-holzamer.de/?p=93 Ab 1893 veröffentlicht Holzamer Gedichte, Erzählungen, Romane, Buchbesprechungen, Kunstkritiken und Essays in mehr als 50 literarischen Zeitschriften und kulturellen Zeitungsbeilagen. Durch deren überregionale Verbreitung und hohe Auflagenzahlen wird er einem breiten literarisch interessierten Publikum bekannt. 

Vor der Buchausgabe erscheint u.a. Peter Nockler in drei Zeitschriften als Fortsetzung, die Seenovelle Die Sturmfrau in der Beilage der Berliner Zeitung Der Tag und der Roman Vor Jahr und Tag in der Familienzeitschrift Daheim

Nachgewiesene Publikationsorgane mit Jahrgängen in Auswahl: 

• Beilage zur Allgemeine Zeitung, München, 1902
• Anhaltisches Tageblatt, Dessau, 1907
• Belletristisches Journal, New York, 1893
• Neue Bremer Sonntagshefte, Bremen, 1897
• Daheim. Illustriertes Familienblatt, Berlin, 1907, 1908
• Frankfurter Zeitung, Frankfurt, 1902, 1903, 1904, 1905
• Freistatt, München, 1903, 1904, 1905
• General-Anzeiger, Hamburg-Altona, 1907
• Die Gesellschaft, Münchner Halbmonatsschrift für Kunst und Kultur, Dresden, Leipzig 1894, 1895,1899, 1900
• Jugend, illustrierte Zeitschrift, München, 1898, 1899, 1900, 1901
• Kunst und Künstler, illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe, Berlin, 1902, 1904, 1905, 1907
• Der Kunstwart, München, 1899
• Die Literatur. Monatsschrift für Literaturfreunde, Stuttgart/Berlin, 1902
• Das literarische Echo, Berlin, 1900, 1902, 1906, 1911, 1912
• Der Lotse, Hamburgische Wochenschrift, Hamburg, 1901, 1902
• Moderní revue, Prag, 1897 
• Monatsblätter der Breslauer Dichterschule, Breslau, 1899
• Das Narrenschiff. Berliner illustrierte Wochenschrift, Berlin, 1898
• Neue Bahnen. Zeitschrift für Kunst und öffentliches Leben, Wien, 1902
• Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt, Berlin, 1901, 1902, 1904, 1906, 1908, 1909, 1913
• Neuland. Monatsschrift für Politik, Wissenschaft, Literatur und Kunst, Berlin, 1897, 1898
• Pan, Berlin, 1896, 1897, 1898, 1899, 1900
• Die Rheinlande, Düsseldorf, 1900, 1901
• Poetische Flugblätter, Wien, 1901
• Deutsche Roman-Bibliothek, Stuttgart und Leipzig 1901
• Romanwelt, Stuttgart , 1898/99, 1900
• Simplicissimus. Illustrierte Wochenschrift, München, 1902
• Südwestdeutsche Rundschau, 1901, 1902
• Der Tag, Berlin, 1901, 1903, 1906
• Das Theater. Blatt für neuere Bestrebungen der Bühne, Berlin, 1903/04
• VerSacrum. Organ der Vereinigung bildender Künstler Österreichs, Wien, 1898
• Vorwärts. Unterhaltungsblatt, Berlin, 1905, 1906
• Welt und Haus, Leipzig, 1904, 1905
• Westermanns Monatshefte, Braunschweig, 1903, 1910
• Die Woche. Moderne illustrierte Zeitschrift, Berlin, 1903, 1906 

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Erstausgaben https://wilhelm-holzamer.de/erstausgaben/ Sun, 08 Mar 2020 12:08:05 +0000 https://wilhelm-holzamer.de/?p=91 Holzamers frühe Sammelbände enthalten Gedichte und Erzählungen, die teilweise zuvor in Zeitschriften erschienen sind. Um 1900 liegen Buchauflagen meist bei 1.000 Exemplaren. Holzamers Bücher kommen selten über eine zweite oder dritte Auflage hinaus. Mit sieben Auflagen bis 1926 ist Peter Nockler sein auflagenstärkstes Buch. 

Holzamers Erstausgaben erscheinen bei renommierten Literaturverlagen: 

Meine Lieder. Gedichte, Ernst Ackermann, Konstanz 1892 • Zum Licht!. Gedichte, Schuster & Loeffler, Berlin 1897 • Auf staubigen Strassen. Skizzen, Schuster & Loeffler, Berlin 1898 • Spiele. Mit Zeichnungen von Joseph Maria Olbrich, Eugen Diederichs, Leipzig 1901 • Im Dorf und Draussen. Neue Novellen, Eugen Diederichs, Leipzig 1901 • Die Siegesallee. Kunstbriefe an den deutschen Michel, Eugen Diederichs, Leipzig 1902 • Peter Nockler. Die Geschichte eines Schneiders. Roman, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig 1902 • Der arme Lukas. Geschichte in der Dämmerung. Roman, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig 1902 • Der heilige Sebastian. Roman eines Priesters, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig 1902 • Die Sturmfrau. Eine Seenovelle, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig 1902 • Carnesie Colonna. Phantasien, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig 1902 • Inge. Ein Frauenleben. Roman, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig 1903 • Ellida Solstratten. Roman, Hermann Seemann Nachfolger, Berlin/Leipzig 1904 • Andreas Krafft. Drama in drei Akten, S. Fischer Verlag, Berlin 1904 • Conrad Ferdinand Meyer. Monographie, Schuster & Loeffler, Berlin 1905 • Am Fenster und andere Erzählungen, Max Hesse Verlag, Leipzig 1905 • Im Wandern und Werden. Kritische Randbemerkungen, Wiegandt & Grieben, Berlin 1905 • Hessen. 45 Ansichten nach der Natur aufgenommen, Carl Neuland, Frankfurt/Main 1905 • Um die Zukunft. Drama in drei Akten, Egon Fleischel & Co., Berlin 1906 • Heinrich Heine. Monographie, Schuster & Loeffler, Berlin 1906 • Vor Jahr und Tag. Roman, Egon Fleischel & Co., Berlin 1908 • Der Held und andere Novellen, Reclam Verlag, Leipzig 1910 • Der Entgleiste. Roman in zwei Bänden, Egon Fleischel & Co., Berlin 1910 • Pendelschläge. Geschichten und Legenden, Egon Fleischel & Co., Berlin 1912 • Gedichte, Egon Fleischel & Co., Berlin 1912 • Pariser Erzählungen, Egon Fleischel & Co., Berlin 1912 • Der Jungbrunnen. Libretto zu einer Oper von Bernhard Schuster, Schuster & Loeffler, Berlin 1915 

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Schauplatz Nieder-Olm https://wilhelm-holzamer.de/schauplatz-nieder-olm/ Sun, 08 Mar 2020 12:02:29 +0000 https://wilhelm-holzamer.de/?p=88 In seinen Dorfgeschichten und Romanen verarbeitet Holzamer vielfältig autobiographische Motive. Seine Kindheit verlebt er mit vier Geschwistern und Spielkameraden in seinem Geburtsort. Ihre Spielplätze werden zu literarischen Schauplätzen. Die Paradiese der Kindheit, die in der Erinnerung als Orte ursprünglicher Geborgenheit und Ganzheit erscheinen, komponiert er aus Versatzstücken der landschaftlichen Umgebung Nieder-Olms:

Eulenmühle, Wiesenmühle, die ‚Wirtschaft zur schöne Aussicht’, Kirchen, Friedhof, Bauerngärten, Felder und die Selz mit ihren Wiesen liefern die Töne zu seiner Erinnerungsmelodie. Holzamers Bild seiner Heimatregion, die er als junger Mensch verlässt, schließt die Erinnerungen vorangegangener Generationen mit ein. Seine Erzählungen spiegeln so ein Stück Regionalgeschichte des 19. Jahrhunderts. 

Ganz oder teilweise in Nieder-Olm spielen: 

Am Fenster. Erzählung • Das Gesangsfest. Erzählung • Das Kind. Novelle • Der alte Musikant. Erzählung • Der lange Hahn. Erzählung • Der Veitstanz. Erzählung • Der Schmied-Baron. Novelle • Die Armenbank. Romanfragment • Die Freite. Erzählung • Grossmutter. Novelle • Herbst. Novelle • Hochsommerglück. Skizze • Luls. Romanfragment • Meisterstolz. Erzählung • Pfarrers Käthchen. Erzählung • Der alte Musikant. Erzählung • Sein letztes Hochamt. Erzählung • Peter Nockler. Geschichte eines Schneiders. Roman • Der arme Lukas. Geschichte in der Dämmerung. Roman • Der heilige Sebastian. Roman eines Priesters • Der Entgleiste. Roman • Um die Zukunft. Drama in drei Akten • Vor Jahr und Tag. Roman • Weihnacht ohne Baum. Erzählung 

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Briefwechsel Wilhelm Holzamers https://wilhelm-holzamer.de/briefwechsel-wilhelm-holzamers/ Sun, 08 Mar 2020 11:58:50 +0000 https://wilhelm-holzamer.de/?p=86 Holzamer nutzt die Briefform als Kommunikationsmittel zum privaten Austausch mit Familienangehörigen und Freunden und zum Aufbau literarischer Netzwerke mit Schriftstellerkollegen, Komponisten, Redakteuren und Verlegern. Seine Briefwechsel 

dienen der wechselseitigen Anerkennung und Förderung und der Suche nach Beschäftigung-, Publikations- und Verdienstmöglichkeiten. Sie belegen Holzamers starke Vernetzung in der zeitgenössischen Literatur- und Kunstszene. Zu finden sind Briefe Holzamers in seinem Nachlass und in Nachlässen seiner Briefpartner. Diese befinden sich in Universitätsbibliotheken, Landes-und Staatsarchiven und Privatbeständen in: 

Berlin • Braunschweig • Darmstadt • Dortmund • Dresden • Frankfurt • Gießen • Hamburg • Heppenheim • Kiel • Marbach • München • New York • Nieder-Olm • Weimar • Wien • Wiesbaden. 

Holzamers Briefe geben Einblick in seine Absichten, Gedanken und Gefühle.
Wem er einmal Vertrauen schenkt, dem offenbarte er sich vorbehaltlos.
Gegenüber der Schriftstellerin Helene Voigt-Diederichs drückt Holzamer seine Gedanken und seelischen Befindlichkeiten am unmittelbarsten aus. Umfängliche Selbstzeugnisse liefern auch seine Briefwechsel mit den Schriftstellern Gustav Falke und Cäsar Flaischlen und dem Verleger Eugen Diederichs. 

Günter Heinemann nimmt 1951 mit Voigt-Diederichs in Jena Kontakt auf. Sie überlässt ihm Briefabschriften zur Auswertung für seine Doktorarbeit. Ihr Briefwechsel von 1951-56 befinden sich im WH-Archiv. 

Im Herbst 1934 schickt Nina Mardon die Briefe Voigt-Diederichs an sie zurück. Nach deren Tod gelangt der vollständige Briefwechsel Holzamer/Mardon/Voigt-Diederichs nach Kiel. 

2012 belegt der Fund von 23 Holzamerbriefen (1901-07) in einem  amerikanischen Zweig-Teilnachlass die Freundschaft Holzamers mit dem österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig. Sie treffen sich mehrfach, u.a. in Darmstadt, Frankfurt, Paris und Berlin. 

Etliche Briefwechsel Holzamers, wie der mit dem seit 1901 in Darmstadt lebenden Wiener Jugendstil-Architekten Joseph Maria Olbrich, sind noch unentdeckt oder verloren. Durch Kriegsbrände in Darmstadt vernichtet wurden Unterlagen und Korrespondenzen aus Holzamers Wirkungszeit auf der Mathildenhöhe. 

Nachgewiesen sind Briefwechsel mit:

Hermann Bahr • Alfred Bock • Michael Georg Conrad • Richard Dehmel • Eugen Diederichs • Emil Faktor • Gustav Falke • Cäsar Flaischlen • Oskar Grohé • August Halm • Heinrich Hart • Julius Hart • Karl Henckel • Ludwig Jacobowski • Wilhelm Jordan • Detlef Liliencron • Wilhelm Mauke • Elisabeth Mentzel • Christian Ferdinand Morawe • Christian Morgenstern • Alexander Neidhardt • Friedrich Werner van Oesteren • Wilhelm Raabe • Richard Scheid • Wilhelm von Scholz • Bernhard Schuster • Helene Voigt-Diederichs • Herwarth Walden • Richard Wenz • Jean Paul Wittko • Stefan Zweig 

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